Herzlich Willkommen im Kirchenbezirk Blaubeuren

Alexander Lang neuer Kirchenbezirkskantor

Alexander Lang wird neuer Kirchenmusiker für den Kirchenbezirk und die Kirchengemeinde Blaubeuren. Der 48-jährige Oberfranke wurde am Freitagabend vom Besetzungsgremium gewählt. Dienstantritt wird im Herbst sein.
Alexander Lang tritt die Nachfolge von KMD Bettina Gilbert an, die 30 Jahre im Kirchenbezirk und in der Blaubeurer Kirchengemeinde gewirkt hat und Anfang des Jahres als neue Kirchenmusikdirektorin ins Evangelische Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik im Hildesheimer Michaeliskloster gewechselt ist.
Alexander Lang studierte Kirchenmusik an der Hochschule der Künste in Berlin (A-Examen) und Stimmbildung an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Als Kirchenmusiker, Stimmbildner, Musikschullehrer, Musikschulleiter und Gesangssolist war er an verschiedenen Orten tätig. Sein musikalischer Werdegang weist u.a. Theaterproduktionen, Erfahrungen als Opernchorsänger, CD- und Rundfunkmitschnitte, Wettbewerbsteilnahmen, Mitarbeit im Profilager der Hofer Sinfoniker und Jugendbandarbeit aus.
„Für Herrn Alexander Lang ist das Singen eine Quelle der Kraft“, sagt Dekan Frithjof Schwesig. „Seine begeisternde Art weckt in Menschen aller Altersstufen die Freude an der Musik. Seine musikalisch-theologische Offenheit und sein ausgeprägtes Interesse an Menschen aller Generationen prädestinieren Herrn Lang als Brückenbauer für alte und neue Kirchenmusik. Wir freuen uns auf ihn!“

Großer Gospelchor auf der Sommerbühne

Freitag, den 13. Juli 2018, 20 Uhr

Charity-Konzert zugunsten der Renovierung des
Matthäus-Alber-Hauses in Blaubeuren
Teil 1: Projekt-Gospelchor, Siyou mit Band
Teil 2: Konzertprogramm mit Siyou und Band (Piano, Bass, Drums, Special Guest)

Konzertkarten über die Sommerbühne

 


Festgottesdienst 50 Jahre Frauenordination am 22. Juli 2018, 17 Uhr in der Stadtkirche in Ehingen

50 Jahre Frauenordination in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg 2018
In vielen Gemeinden ist heute selbstverständlich, was vor 50 Jahren neu und vielen fremd war: Dass eine von der Landeskirche eingesetzte, ordinierte Pfarrerin in einer Gemeinde in Gottesdienst und Seelsorge Dienst tut.
Ich erinnere mich an eine eindrucksvolle Situation in einer kleinen Kirche auf der Schwäbischen Alb im Oktober 2009. Ich hatte zugesagt, dort an diesem Sonntag den Gottesdienst zu leiten. Kurz vor Beginn war ich mit dem Kirchengemeinderat, der die Mesnerin vertrat, in der Sakristei zum Gebet. Er zögerte irgendwie seltsam, sagte dann doch: „Sie wissen schon, Frau Schmelzer, bisher war noch nie eine Frau auf unserer Kanzel.“ Das hatte ich natürlich nicht gewusst. Ich habe damit auch nicht gerechnet, war jedoch dankbar, dass der Kirchengemeinderat mir das dann noch gesagt hatte. Ich wäre sonst wie immer ganz selbstverständlich auf diese Kanzel gestiegen.
Was heute selbstverständlich ist, war ein langer und harter Weg. Evangelische Theologie durften Frauen schon seit 1904 studieren. Sie waren auch in den Gemeinden als „Pfarrgehilfin“ oder „Vikarin“ aktiv, seit 1937 für den Dienst auch offiziell eingesegnet. Das waren sie anfangs auch: viel arbeitende Frauen, studierte Theologinnen, die den Pfarrern allerdings in nur eingeschränkten Bereichen helfen konnten, ohne Sozialversicherung, mit nur geringen Gehalt. Umstritten war vor allem die Frage, ob Familie und Dienst vereinbar seien. So musste eine Pfarrgehilfin mit dem Schluss der Ehe aus dem Dienst ausscheiden. Im zweiten Weltkrieg wurden dann viele Pfarrer eingezogen. Frauen sprangen ein und predigten, zunächst pragmatisch, dann auch von der Kirchenleitung zugelassen. Doch war es auch nach dem Krieg für viele ausgebildete Theologinnen eine lange Zeit des Wartens und Hoffens, irgendwann von der Landeskirche als Pfarrerin mit allen Rechten und Pflichten eingesetzt zu werden, also ordiniert zu werden. Erst am 15. November 1968 stimmte die Landessynode der Frauenordination zu. 1970 wurde dann Heide Kast als erste Pfarrerin in der Evangelischen Landeskirche Württemberg in ihr Amt in der Auferstehungskirche in Ludwigsburg eingeführt.
Das Jubiläum 50 Jahre Frauenordination wird im Kirchenbezirk Blaubeuren mit einem Festgottesdienst am 22. Juli in der Stadtkirche in Ehingen (Lindenstraße 25) gefeiert. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Wir Pfarrerinnen aus dem Kirchenbezirk freuen uns, wenn Sie dieses Jubiläum mit uns feiern. Kinder können gerne am parallel zum Gottesdienst angebotenen Kinderprogramm teilnehmen. Der Gottesdienst beginnt um 17 Uhr. Anschließend gibt es einen kleinen Imbiss.

Silvia Schmelzer, Pfarrerin Blaubeuren

Veranstaltungen aus dem Kirchenbezirk Blaubeuren

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  • Gottes Liebe in der Natur erleben

    Seit 2014 gibt es das ökumenische Netzwerk „Kirche im Nationalpark Schwarzwald“. Die württembergische Landeskirche ist dort mit Pfarrer Wolfgang Sönning von der Kirchengemeinde Baiersbronn-Mitteltal vertreten. Ute Dilg hat mit ihm gesprochen.

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  • „Prägend für eine ganze Generation“

    Im Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart sind seit 10. Juli Exponate zum Leben und Wirken des württembergischen Pfarrers, Theologen und Liederdichters Otto Riethmüller (1889 - 1938) zu sehen, der als "Erfinder" der Jahreslosung gilt. Riethmüller starb am 19. November vor 80 Jahren.

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    Am 7. Juli ist die Sommertagung der Landessynode zu Ende gegangen. Unter anderem diskutierten die Synodalen in einer Aktuellen Stunde über die gegenwärtige Asyldebatte, die Bestrebungen, Menschen an der Flucht nach Europa zu hindern und die aktuellen Pläne zu Transitlagern.

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