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Solidarität. Weltweit. Leben. Miteinander gegen Corona

EMS stellt 275.000 Euro für Corona-Hilfe zur Verfügung


Solidarität zeigt sich besonders in Krisenzeiten. Die Mitgliedskirchen und -vereine der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) und viele Privatspenderinnen und -spender stellen 275.000 € für die Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie in Afrika, Asien und im Nahen Osten bereit. Das Geld unterstützt die Arbeit der EMS-Mitgliedskirchen, die besonders von der Corona-Pandemie betroffen sind. Der Generalsekretär der EMS, Pfarrer Dr. Dieter Heidtmann, schildert die Dringlichkeit der Hilfe: „In Indien, Indonesien, Südafrika und im Nahen Osten sind die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie dramatisch. Es fehlt an Schutzmöglichkeiten und medizinischer Versorgung. Durch die Ausgangssperren haben viele Menschen ihre Arbeit verloren.“ Durch den Ausfall der Gottesdienste hätten die Kirchen keine Einnahmen mehr aus den Kollekten, so Heidtmann. Auch die Schulgelder seien weggebrochen – und die Rücklagen der Kirchen für diakonische Hilfen und Gehälter reichten oft nur wenige Wochen. Freiwillige in den Gemeinden versorgten zwar weiterhin nach Kräften besonders Bedürftige mit Lebensmitteln und verteilten Hilfsgüter und Schutzkleidung. „Doch ohne Unterstützung von außen ist das nur für eine begrenzte Zeit leistbar.“
Bereits im März dieses Jahres rief daher die EMS-Gemeinschaft zu Spenden auf. Die von den Mitgliedskirchen und vielen privaten Spenderinnen und Spendern aufgebrachten Gelder wurden nach transparenten Kriterien verteilt: So erhalten die betroffenen EMS-Mitgliedskirchen und -vereine z.B. Hilfen zur Zahlung der Gehälter für Gemeindemitarbeitende in Indonesien und Südafrika und für Lehrer*innen an Schulen im Libanon. Frauengruppen in Indien bekommen Material, um Schutzmasken zu nähen und Desinfektionsmittel herzustellen. Notleidende Familien und Altersheime in Indien sowie Vertriebene im Sudan werden mit Nahrungsmitteln versorgt.
Die Evangelische Mission in Solidarität (EMS) e. V. ist eine Gemeinschaft von Kirchen und Missionsgesellschaften auf drei Kontinenten. 23 evangelische Kirchen und fünf Missionsgesellschaften in Europa, Afrika, Asien und dem Nahen Osten bilden ein internationales Netzwerk langfristiger Partnerschaften. In Deutschland gehören der EMS die evangelischen Landeskirchen in Baden, Hessen-Nassau, Kurhessen-Waldeck, Pfalz, Württemberg und die Evangelische Brüder-Unität (Herrnhuter Brüdergemeine) sowie die Deutsche Ostasienmission (DOAM), die Basler Mission Deutscher Zweig (BMDZ) und der Evangelische Verein für die Schneller Schulen (EVS) an.

Flagge zeigen in schwerer Zeit – das möchten Kirchengemeinden im Kirchenbezirk Blaubeuren

Schelklingen

Wippingen

Stadtkirche Blaubeuren

Ehingen

Herrlingen

Lautern

Asch

Deshalb haben sie an ihren Kirchen oder an markanten Stellen im Ort einen Banner mit ermutigenden Worten aufgehängt.
Worte und Grafik stammen von Eberhard Fuhr aus Blaubeuren.

Weiterbildung und soziales Engagement

Die Telefonseelsorge Ulm/Neu-Ulm beginnt im September 2020 wieder mit einem einjährigen Ausbildungskurs für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen. Wenn Sie Ihre persönliche Kompetenz erweitern wollen und einen Zeitaufwand von 20 Stunden im Monat einbringen können, bewerben Sie sich gerne ab sofort vormittags in unserem Büro unter 0731/69883 oder per Mail: infodontospamme@gowaway.telefonseelsorge-ulm.de. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.telefonseelsorge-ulm.de.

Veranstaltungen aus dem Kirchenbezirk Blaubeuren

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 13.07.20 | Kretschmann: „Am Abtreibungskompromiss nicht rütteln“

    Ministerpräsident Winfried Kretschmann will an den bestehenden gesetzlichen Regelungen zur Abtreibung festhalten. Am "Abtreibungskompromiss" solle nicht gerüttelt werden. Damit reagierte er auf die aktuellen Diskussion um das neue Grundsatzprogramm der Grünen und um Kriterien für die Neueinstellung von Ärzten an Unikliniken. Zum Mitgliederschwund der Kirchen sprach er von notwendigen Reformen, ist sich aber sicher: "Die Gesellschaft war nie so christlich wie heute."

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  • 09.07.20 | „beraten und beschlossen“ zur Synode ist online

    Drei Tage lang hat die 16. Württembergische Landessynode im Hospitalhof hybrid getagt. Einen Überblick über die Diskussionen und Entscheidungen vom 2. bis 4. Juli bietet das neue Heft "beraten und beschlossen", das ab sofort online abzurufen ist.

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  • 09.07.20 | Die KonApp legt deutlich zu

    Die KonApp nimmt Fahrt auf: Seit Beginn der Corona-Krise haben sich die Downloadzahlen des digitalen Tools für die Konfirmanden-Arbeit mehr als verdoppelt. Die Deutsche Bibelgesellschaft legt nach - mit einem nächsten Update für neue Funktionen, zusätzlichen Inhalten und einem digitalen Schulungsangebot für Leitende in der Konfi-Arbeit.

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