Der Evangelische Kirchenbezirk Blaubeuren

Zum Kirchenbezirk Blaubeuren gehören 26 selbständige Kirchengemeinden mit insgesamt rund 23.000 Gemeindeglieder und 20 Gemeindepfarrstellen. Geografisch erstreckt er sich von der Alb mit Nellingen-Oppingen als nördlichste Kirchengemeinde über das Blautal bis Munderkingen und Rottenacker an die Donau.

Der Kirchenbezirk Blaubeuren ist in drei Distrikte eingeteilt.

  • Der Distrikt Alb besteht aus kleinen Dörfern und Städten der Schwäbischen Alb und ist vom schwäbischen Pietismus geprägt. Zum Distrikt Alb gehören die zwölf Kirchengemeinden Berghülen, Bermaringen, Bühlenhausen, Machtolsheim, Merklingen, Nellingen-Oppingen, Radelstetten, Scharenstetten, Seißen, Suppingen, Temmenhausen, Tomerdingen, Treffensbuch.

  • Der Distrikt Mitte liegt im Blautal mit den angrenzenden Höhenlagen und wird gebildet von den acht Kirchengemeinden Asch-Sonderbuch-Wippingen mit Lautern, Blaustein, Blaubeuren, Gerhausen, Herrlingen, Markbronn, Pappelau, Weiler.

    Die beiden Distrikte Alb und Mitte sind als altwürttembergisches Gebiet weitgehend evangelisch geprägt.

  • Der Distrikt Süd ist durch eine Diasporasituation mit katholischer Mehrheit gekennzeichnet. Es gibt auch Orte mit ausgeprägt evangelischer Tradition wie Rottenacker und die "Lutherischen Berge». Zum Distrikt Süd gehören die sechs Kirchengemeinden Allmendingen, Ehingen, Munderkingen, Rottenacker, Schelklingen und Weilersteußlingen.

Der Kirchenbezirk wird von der Kirchenbezirkssynode, dem Kirchenbezirksausschuss und dem Dekan geleitet. Die Stärken des Kirchenbezirks liegen in gut vernetzten, übergemeindlichen Diensten. Besonders in den Bereichen der Diakonie, der Kirchenmusik, der Erwachsenenbildung, der Jugendarbeit und der Konfirmandenarbeit ergänzt und unterstützt er die Arbeit der Kirchengemeinden.

Der Kirchenbezirk Blaubeuren ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts.
Er gehört zur Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Der Evangelische Kirchenbezirk Blaubeuren auf einen Blick